Samstag, 10. November 2018

Babymaking Music in Livingston



Kurz nach dem Eintreffen im "Hafen" der Casa Perico sehen wir, wie saugfähig der Morast tatsächlich ist.
Fast hätte er es geschafft eine Dame, mit Haut und Haaren, zu verschlingen, nur unsere helfenden Hände konnten, in letzter Minute, das Schlimmste verhindern.

Nachdem Sie die Oberhand über Ihr Holzboot verloren hatte, fiel Sie ca. 2m vor der sicheren Plattform ins Wasser und kämpfe hier lautstark darum an Land zu stapfen.
Aufgescheucht von Flüchen in allen erdenklichen Sprachen der Welt und dem wütendem Patschen auf der Wasseroberfläche, steigen wir aus unseren Hängematten und ermöglichen Ihr den durchnässten Weg durch die Lobby .. Schlammpackungen scheinen weniger Ihren Sinn für Schönheitsprodukte zu treffen, weshalb Sie sich wenig später massiv verärgert zurückzieht.








Um es Ihr nicht gleich zu tun belassen wir es, für heute , bei EINEM selbstaktiven Ausflug mit dem Boot und übergeben das Steuerbord an einen fähigen Kapitän .
Am Nachmittag schippern wir flussaufwärts gen Karibik.
Ziel vor Augen für die nächsten Tage :
Entspannen im Dschungel und süßes "Nichts - Tun"



Das saftige grün des Waldes und das muntere Umherhüpfen der Vögel am Ufer des Rio Dulce, fordert ohnehin unsere ganze Aufmerksamkeit ein.








Ein paar Meter mehr gen Karibik und noch weiter entfernt von den gängigen Touristenrouten, ticken die noch etwas Uhren behäbiger als die Tage zuvor.
Das Gangbild der Menschen schwingt im Gleichtakt mit den bunten Hängematten..


Uns zieht es doch schon sehr bald nach Livingston.
Gerede von Fischsuppe und rumgefüllten Kokosnüssen lösen einerseits triefende Wangentaschen aus, mahnen jedoch auch zu gewohnter Vorsicht im Umgang mit Lebensmitteln.
In jedem Fall einen Blick wert...also ab die Post.

Hier schwappt dann auch gänzlich die Reggaewelle zu uns herüber und die indigenen Garifuna mischen sich fröhlich ins Bild der Maya, welche im oberen Teil Livingston´s vorherrschen.



Wir schließen uns `Polo` an ... ein Einheimischer mit Auslandserfahrung und nicht zu verachtender Neugier an westlichen Gesprächspartnern.
Er reagiert bestürzt auf unsere Bitte uns am Leben zu lassen und versichert uns seine positiven Absichten.
Für Andere ein Grund misstrauisch zu werden, für uns ein Go zum Folgen...(:
2h später hatte uns `Polo` durch sein Viertel geführt und uns den eindringlichen Unterschied zwischen Garifuna und Maya erklärt.
Ein großer Bestandteil seiner abgegebenen Erklärung beinhaltete das Sinnieren über "wahre Musik" und die lateinamerikanisch "Babymaking Music"...

In Fakt hatte unser Begleiter viele amüsante Ansichten zum Leben und Sterben der Menschheit mit uns zu teilen gewusst und mit voller Gewissheit hätte er vor Sonnenuntergang kein Ende gefunden... Jedoch verhindern unsere Absichten den Wasserfall zu besuchen ein gänzliches Abgleiten in bunte Spähren der suchtmittelbeinträchtigten Gedanken...
Zuletzt verhindert seine Bewegungsgeschwindigkeit das Mitreisen, denn der Weg von 7km ist  eindeutig unüberwindbar für ihn...
Ab hier bestreiten wir also zu zweit den Weg zum "7 Altäre" Wasserfall...


Doch auch wir haben uns mit dem Vorankommen verschätzt und müssen uns am Ende des Tages damit abfinden, keine Suppe zu verkosten und lediglich eine Nuss zum Mitnehmen abzustauben...
Mit knurrendem Magen, aber erhellt vom Alkoholgehalt schippern wir in den den Dschungel zurück, aus welchem wir gekommen sind...

















...dann noch ein "Küsschen auf´s Nüsschen" und Prost mit "Coco Loco" ...

Freitag, 9. November 2018

Das Motorboot ist dem Einbaum sein Tod


Nachdem uns unsere Unterkunft in Schweizer Händen mit weniger alpinen, jedoch wahnsinnig leckeren Pancakes versorgt hat, sticht die erste ostdeutsche Ruderregatta in See.

Unser Hostelgeheimtipp für´s obere Delta des Rio Dulce lautet eindeutig "Casa Perico".
Nicht selten trifft man auf deutschsprachige Gäste, welche vermutlich in erster Linie von den 3 netten Gastgebern angezogen werden , an zweiter Stelle jedoch auch aufgrund des Gulasch mit Spätzle auf der Speisekarte...
In jedem Fall ein guter Tipp wer Mahlzeiten , ganz unverwandt mit Maisfladen , sucht und nette Abende an der Bar zu schätzen weiß... zusätzlich werden Rudergeräte für Null verliehen.


Doch zurück zur fraglichen Marineaktivität. Mittlerweile haben wir uns auf alle erdenklichen Fortbewegungsmöglichkeiten ausgeweitet und sind ebenfalls geübte Kajakruderer.
Das sich der hier üblicher "Einbaum" etwas von den bekannten Plastikschalen unterscheidet und erheblich mehr Übung in Handhabung und Umgang bedarf, wird uns ca. 2 min vor Abfahrt geflüstert.



Wackelnd und unter dem breiten Grinsen des Barmann´s setzen wir uns in die schwerfällige Nusschale, erzeugen nicht zu verachtenden Tiefgang und starten gen Rio Dulce Stadt.


Offensichtliche Koordinationsschwierigkeiten umgeben von Mangrovensumpf, welcher dir schon rein optisch die Schuhe von den Füßen saugt , lässt uns geräuschvoll und unter beißenden Kommentaren meinerseits die "Ausfahrt" verlassen..
Keiner von uns hat große Lust sich kopfüber in den Matsch zu werfen oder dem Gestrüpp am Rande des Flusses zu Nahe zu kommen, jedoch ruft das Portemonnaie nach einem "Refill" und die einzige Möglichkeit eine Bank zu Besuchen ist die ca. 45 - Kajakminuten entfernte Ortschaft.




Nach mehrfach Innenraum befeuchtender Schieflage des 2Sitzers, finden wir unseren Rudergleichschritt und paddeln über das blau leuchtende Süßwasser...



Ganz ohne ein Sprung ins kühle Nass (weder gewollt, noch ungewollt) erreichen wir zuerst den Anleger in Rio Dulce und später auch den Heimathafen.
Keiner der amüsierten Einheimischen,  hätten je geglaubt uns mit trockenen Haaren wiederzusehen und wir sind uns sicher , dass eine Partei der riesigen Wettgemeinde einen hohen Einsatz verloren hat...


Mittwoch, 7. November 2018

Irgendwann fehlt jedem die Luft, egal aus welchem Grund


Im Camp wurde es schnell ruhiger. Nach Spaghetti vom Holzfeuer flüchten nicht nur wir ins Bett, sondern auch der Rest der Wandergemeinde.

Bis um 3Uhr unser Wecker läutet. Aber auch NUR unserer.
Keiner der Guides war bis dato im Stande ein solides Feuer zu errichten, geschweige denn Ansagen zum Ablauf der Tour zu machen...
Wir nehmen die Sache also selbst in die Hand, kehren jedoch um nachdem der Weg zum Würfelklo schon ein paar Gefahren für uns bereit hält.
Nicht nur der WEG zum Planen - WC ist aufregend, sondern auch der Sitzwürfel an sich.
Ein Loch + Würfel zum Sitzen + Plane drumherum ..das kann nur der einmalige Ausblick ausgleichen...




Nachdem auch unsere Guides erwacht sind, beginnen wir den Aufstieg zum "finalen" Gipfel.
Für uns ist es jedoch ein paar Meter unterhalb des Gipfel PERFEKT... hier genießen wir UNSEREN Moment zu zweit...











Und als die Strahlen der Sonne uns aufwärmen, sind auch die kalten Knochen wieder beweglicher.
( Nein diese Aussage hat nichts mit dem Geburtstagskind zu tun, welches älter vom Berg herunter kommt, als es heraufgewandert ist)


Nochmals :
Alles Gute zum Geburtstag...ICH LIEBE DICH

Dienstag, 6. November 2018

Eine große Wunderkerze für´s Geburtstagskind


Aus dem Tagebuch der Wanderer in Guatemala:



9Uhr:
Jedem Wanderführer aus heimischen Gefilden, würden die Haare zu Berge stehen, wenn er die Startzeit auf 9Uhr legen müsste.
Hier ist diese Zeit scheinbar völlig normal, um eine Tour zu beginnen.
Inklusive Mittagssonne und mächtig viel Gepäck auf dem Rücken, kündigt sich für uns ein harter Weg an..

10Uhr:
Die Busgröße wechselt von 10Personen - Größe auf 25Personen Größe ; angekündigte Guides sind noch nicht in Sicht, zusätzlicher Proviant in Form 2 großer "Fresspakete" wird geladen

10.10Uhr:
Wir sind umrundet von französisch - plappernden Kanadiern, die Ruhe hat ab dieser Sekunde ihr Ende gefunden, die Temperaturen steigen schon im Bus mächtig nach oben, die Frisur plus Gehörgänge werden daher kräftig durchgeblasen, indem alle verfügbaren Fenster zu 100% geöffnet werden

12Uhr:
Der Anstieg zum Acatenango hat Fahrt aufgenommen und die unbarmherzige Sonne tut es ihm gleich, mit 30°Celsius prasselt die Zenitsonne auf uns herab und knipst zeitgleich den ersten Wandergesellen "das Licht aus", mittlerweile haben 3 Guides den Weg zu uns gefunden, keiner von ihnen Spricht englisch, bis dato lächeln sie freundlich..

14Uhr:
Wir kapseln uns Meter für Meter von der unerträglich lauten Gruppe ab, es ist kaum zu fassen wie Menschen sich trotz Luftnot anhaltend unterhalten wollen, es bleibt nur zu hoffen, das mit den langsam erreichten Höhenmetern (und wir meinen wirklich LANGSAM erreicht) auch der nötige Sauerstoff zur Tonerzeugung fehlt.. selbst der wilde Begleithund klappt sein Ohr an den Kopf..


16Uhr:
Yesssss...wir haben den Wanderweg für uns. Nun herrscht hier Ruhe.
Die Temperaturen nehmen spürbar ab..














16.30Uhr:
Der Fuego taucht hinter einer Biegung auf,  kahle Bäume und bunte Blumenwiesen stehen in einem merkwürdigen Kontrast zueinander und lassen den ersten Direktblick auf den Krater des Vulkan Fuego zu


16.45Uhr:
Wir erreichen unser Basiscamp und sichern uns ein 2Personen Zelt, die dünnen Kunstoffwände verleihen uns die Sicherheit, den frivolen und verstörend, akustisch ausgeprägten Mop aus Kanada auf Abstand zu halten .... falsch gedacht : 1m neben uns quartiert sich die gesamte 8köpfige Meute ein.



18Uhr:
Die Aussicht auf aktiven Nachbarn ist unglaublich.
Wie ausgedruckt aus einem " Was ist Was" Kinderbuch präsentiert ER,  wer der Boss der näheren Umgebung ist.
Fauchend bläst er kleinere Aschewolken in die Luft, von Lavafontänen ist derzeit noch nichts zu sehen.
Einige der Gruppe genießen andächtig die Macht der Natur, andere führen Dialoge in abwechselnder Reihenfolge mit hochnervigen Lachmonologen; wir ziehen uns daher ans Feuer zurück, was uns in mehrfacher Hinsicht gelegen kommt (:

Es ist kalt... so kalt, das wir uns gegen 20Uhr zurückziehen müssen und die Wärme unserer Schlafsäcke suchen ..

Doch die Nacht hält nicht nur heftige Ausbrüche für uns bereit, sondern auch eine einzigartige Wunderkerze für das Geburtstagskind...






Zusätzlich begleitet von den sanften Wogen der Milchstraße, ist auch der Schmerz vom "Älter werden" schnell vergessen...


Montag, 5. November 2018

Heute schaun wir rauf, morgen schaun wir runter


Mit fast satanischer Gemeinheit, verhöhnen uns die 3 Vulkane um Antigua.
Es sind Bruchteile von Minuten, in welchen sich die Wolkendecke beiseite schiebt und einen geradlinigen Blick auf die Gipfel zulässt..
Kein Auslösefinger der Welt könnte es in dieser kurzen Zeit bewerkstelligen, ein ansehnliches Foto zu schießen...
Auch das spätabendliche "Gepolter" und rotes Aufleuchten hinter festen Quellwolken, intensiviert das hämische Schmunzeln des "Big Boss" = Vulkan Fuego ...



Es bleibt uns also zunächst nichts anderes über als, im ungewohnt kalten Klima Antigua´s, zu Bett zu gehen.
Mit der Steppdecke bis zu den Ohren gezogen und trotzdem mit Gänsehaut übersäht, bibbern wir uns über die 15Grad kalte Nacht hinweg...



Gut das es das Quecksilber gegen Mittag zum persönlichen Schmelzpunkt von 28Grad geschafft hat und wir zum gewohnten Aktivitätsradius zurückkehren können..
Nachdem uns die Sonne den Startschuss zum loslaufen vermittelt hat... legen wir 25km Fußweg zurück und kommen in den Genuss fast aller Parks, Kirchen und Kolonialhäuser
Antigua´s...





Ein penibel gesäubertes Städtchen, umhüllt von mächtigen Vulkanen und angefüllt mit bunten Häusern, lässt unsere Neugier fast frühlingshaft sprießen.
Zusätzlich heben die farbenfrohen Gewänder der Bewohner fast automatisch jedes Stimmungstief aus den Angeln ..













Das große Angebot an Kaffees, Restaurants und Lokalen, lässt keinen kulinarischen Wunsch offen und wir kommen nicht umhin , den ein oder anderen Leckerbissen aufzugabeln...



Doch am Ende bleibt der brave Rucksacktourist doch bei seinen Gewohnheiten und besucht den örtlichen Markt, um Zutaten für ein Dinner in eigener Regie zu finden.
Ähnlich einem Labyrinth, ist es ziemlich leicht den Eingang eines Marktes zu finden, jedoch liegt der Ausweg irgendwo versteckt zwischen Handtaschen und unterarmgroßen Karotten..







Und nimmt man die falsche Abzweigung, findet man sich im Hinterhof eines Hauses wieder, welches ein Museum zu sein scheint und informiert sich in winzigen Schaukästen über  kuriose Schönheitstrends der Mayakultur...













Und dann zeigen sie sich doch..!!!
Ganz ohne Vorwarnung und vermutlich aufgrund unserer aktiv - aggressiven Drohungen ...







... schiebt sich die festgenagelte Gewitterwolke am Vulkan Fuego vorbei und zeigt schlussendlich auch unser morgiges Ziel :

Vulkan Acatenango (3.976 Meter)

Samstag, 3. November 2018

Dschungeltherme




Warmwasser - Fans werden sich über diesen Beitrag freuen, denn wir besuchten heute die Thermalquellen von Copan.
Unser zwangsläufig verlängerter Aufenthalt, wird sofort ins positive umgekehrt und wir nutzen die gewonnene Zeit zum Ausspannen.

Wer Lust hat, kann sich in künstlich angelegten und trotzdem sehr natürlich gehaltenen Becken einweichen ...doch wir schätzen die altmodische Variante. Es brauch etwas Zeit zur Beobachtung um klar zu werden zu lassen, wie das gängige Vorgehen ist.

Die eine Hälfte der Honduraner schwirrt mit wohlduftenden Schaumkronen um uns herum und sucht zielgerichtet mit Taucherbrillen nach ihren Seifenverstecken.
Die andere Hälfte sammelt jedoch akribisch, ausreichend große Steine zusammen und legt einen Staudamm an..

Dort wo sich nahezu kochend, heißes Quellwasser, mit kalten Flusswasser mischt, ist der richtige Ort für einen wohltemperierten "Naturwhirpool" erster Güte...
























Aber auch das Naturdampfbad, direkt oberhalb der Quelle lädt zum genießen ein..


Nach 2h Aufenthalt in diversen "Hotpots" zwischen 25°C - 35° C sind wir von Kopf bis Fuß geschwefelt, die Haut rot wie ein gegarter Hummer und der Bauch leer vom "Nichts-Tun" treibt es uns gen Stadt zurück...

Freitag, 2. November 2018

Heinz sprach: " Lasst uns ins Universum gehn "





Copan Ruinas :
. Grenzstadt
. archäologisches Weltkulturerbe
. lebhafte Reiseszene




Nach einer äußerst kurzen und furchtbar, anstrengenden Nacht in La Ceiba steigen wir um 5Uhr in den Bus nach Copan Ruinas.
Dank westlicher Medizin aus der Reiseapotheke , war es vor allem mir, möglich die Strecke zwischen Start und Zielpunkt zu "überleben".
Im mobilen Eisfach des Hedman - Alas Busunternehmens, rollen wir gen Copan. Hohe Erwartungen liegen auf der Besichtigung unserer ersten Mayaruine.

Da der Tag jedoch reichlich vorangeschritten war, blieb uns lediglich ein ausgedehnter Bummel durch die Innenstadt und ein Abstecher ins " Schoko & Tee - Haus" zu erledigen.
Ein toller Ausblick auf die Umgebung und ein schattiger Platz in der Hängematte, sind uns für diesen Tag genug...





Selbst für Unterhaltung am Abend ist gesorgt und liegt auf dem Weg gen Hostel..

Eine kleine Gruppe Musiker mit lokalen Instrumenten hält für uns die Zeit an...
Mit fremden Klängen im Ohr und umringt von Einheimischen , nehmen wir Platz im örtlichen Stadtpark..




















_________________________ 7Uhr in Copan

Die Schuhe sind geschnürt, die Ohren offen ...auf geht´s in die Mayaruinen.

Am Eingang treffen wir Heinz, welcher bestmögliche Eigenschaften mitbringt unser Guide zu werden.

Angesprochen auf spanisch, gefragt auf englisch und geführt auf deutsch.





Mit Federstock in der Hand und Imkerhut auf dem Kopf startet Heinz seine 5h Tour durch Copan.
Umfangreiches Wissen sprudelt aus einer unerschöpflichen Quelle und durchdringt unsere graue Hirnmasse.
"Erklärbär" Heinz hat auf alles eine Antwort, ob Hintergrundwissen in Zahlen oder Alltagsgeschichten und Mythen der Mayakultur... abrufbar in 5 Sekunden.


























Begleitet vom lauten Johlen der hier wieder angesiedelten Ara´s, drehen wir die Zeit ein paar tausend Jahre zurück.
Lange Zeit präsentieren sich die Steine und Stelen im Licht und Schattenspiel der Morgensonne ..ganz für uns allein.




Teilweise gut erhalten oder restauriert, spürt man in den Ruinen weiterhin die allgegenwärtige, feste Hand der Natur.
300Jahre lang hat sie sich die Oberhand über den Ort zurückerkämpft.. nun liegt die Macht im Pinsel und Maßband der Archäologen.








Heinz beweist einen langen Atem und führt uns vom Ballspielplatz bis zum Übergang , welcher den Übertritt ins Universum darstellt ...


















Ernsthaft beeindruckt von Kunst und Fähigkeiten dieser Kultur, ist sowohl der juckende Auslösefinger von Marcel, als auch meine eigene Neugier gesättigt... vorerst ....